Natur, Sport und Begegnung – Freizeitbericht

Am 11.08. machte sich eine bunte Truppe in den Morgenstunden auf den Weg. Nach dem Treffen
in Rendsburg und dem Verteilen auf die Autos, begann dann die Reise nach Dalsland, Schweden.


10 Kajaks wurden von uns 14 Jugendlichen beladen, um 8 Tage durch die schöne Natur Schwedens
und Norwegens zu paddeln. Dabei durften wir Gottes nahezu unberührte Schöpfung genießen.
Unsere Zelte haben wir auf verschiedenen Untergründen aufschlagen, vom Strand, über Wälder, bis
zu einem Plateau war alles dabei. Bei einer Fahrt von insgesamt ca. 60 km konnten wir neben dem
für Manche ungewöhnlichen Sport des Kajakfahrens auch andere besondere Aktivitäten
durchführen, so waren ein riesiger ehemaliger Schmuggelplatz für Autoteile auf einer Insel, das
Schlafen in Hängematten und das Beobachten von Polarlichtern bei klarem Sternenhimmel Teil der
Jugendfreizeit.
Durch das direkte Leben in der Natur kamen wir Gott auf besondere Weise nahe und haben in
Bibelarbeiten mehr über die Geschichte israelitischer Könige und den Weg Jesu erfahren, als wir
Texte aus dem 1. Könige-Buch und dem Johannesevangelium lesen durften. In einer offenen Runde
hat man so verschiedenen Blickwinkeln folgen und eine ergiebige Diskussionsrunde führen können.
Auch Lobpreis-Abende wurden trotz mangelnder Liederbücher und Instrumente nicht ausgelassen,
dabei haben eine Ukulele, zwei Liederbücher, Marshmallows und Stockbrotteig die Menge am
Lagerfeuer gehalten.

Neben all den Aktivitäten wurde gebadet und verschiedene Kartenspiele gespielt, wodurch auch bei
kürzeren Touren nie Langeweile aufkam.
So haben wir uns von Unterkunft zu Unterkunft gepaddelt, und wenn kein Shelter frei war, weil die
Morgensonne nicht ausreichte, um die Leiter früh genug aus den Schlafsäcken zu holen, wurde
spontan eine Lösung gefunden und das Lager selbst kreiert. Dabei hat Gott die Freizeit immer
wieder aufs Neue gesegnet, denn auch bei ungünstigem Gelände und Platzmangel hat jeder einen
Schlafplatz gefunden.
Gerade, wenn es mal nicht nach Plan lief, hatten wir besonders viel Spaß.
Trotz der unmittelbaren Berührung mit der Natur haben wir leider keine Elche gesehen, wobei
einige Abenteurer sehr nah dran waren. So bleiben sie, neben der Eskimorolle, auch noch auf der
To-Do-Liste für zukünftige Paddeltouren in Skandinavien.

Für den Ernstfall hatten wir ein Kentertraining, das nicht nur für Spaß sorgte, sondern auch
beibrachte, wie man ein gekentertes Kajak ausleert, umdreht und der Gekenterte seinen angedachten
Platz wieder einnehmen kann.
Nach einer längeren Tour mit Gegenwind, jedoch einer effizienten Kettenformation, neigte sich die
Freizeit dann ihrem Ende, die ohne große Verletzungen eine tolle Erfahrung für jeden bot, der
tapfer genug war, um sie zu bestreiten.

Alles in allem war die Freizeit ein großes Abenteuer, bei dem wir viel über Gott gelernt haben und
in atemberaubender Natur Gemeinschaft genießen konnten.
Wir werden noch oft an die Freizeit zurückdenken!

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