Die Gnadenzeit ist abgelaufen. Der Gerichtsbeschluss Gottes steht fest. Das muss Zefanja dem Volk verkünden. Das Verhältnis der Menschen zu Gott ist gestört, sie fragen nicht mehr nach ihm und erwarten auch nichts von ihm (V. 6). Sie suchen sich andere Götter und verehren sie (V. 4.5). Sie denken nicht daran, was Gott schon alles für sie getan hat. Aber Gott lässt das Böse nicht ungestraft. Er kann es nicht ertragen, einer neben vielen Göttern zu sein. Ich frage dich: Wen oder was verehrst du? Fragst du immer zuerst nach Gott oder bastelst du dir deinen Wohlfühl-Gott aus verschiedenen Götzen und Ideologien zusammen? Erwartest du von Gott, dass er dein Leben in der Hand hält, oder spielt er nur eine Nebenrolle? Gott will die Hauptrolle in unserem Leben spielen. Eigentlich erwartet auch uns das Gericht Gottes, da wir nicht immer leben, wie er es sich vorstellt. Aber Gott hat in Jesus die Strafe auf sich selbst genommen durch den Tod am Kreuz! Man kann sich jetzt die Frage stellen: Was hat dieser Text dann noch mit mir zu tun? Darüber nachzudenken, dass wir von Gott eigentlich bestraft werden müssen, kann uns helfen, seine Liebe zu uns immer wieder neu anzunehmen und dankbar dafür zu sein.
Zefanja 1,1-9
Lesetipp:
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in Elmshorn